Hallenbad Hauenstein

 

  HALLENBAD Hauenstein
  
Saison startet am 25.10.


 

Wasgaufreibad Hauenstein

 

  WASGAU-FREIBAD  
  


 

tourist-Info-Zentrum-Pfälzerwald
 
 TOURIST-INFO-ZENTRUM

 

Gläserne Schuhfabrik Hauenstein

 
 GLÄSERNE SCHUHFABRIK

 

Schuhmeile Hauenstein

 

 SCHUHMEILE

 Vom 15. 3. bis 25. 10. auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet.


 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Rheinland-Pfalz vernetzt
 
 

Schon gehört?

Unsere Tipps rund um Hauenstein

 

 

   

 

Buchillustration von Christoph Seidel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Buchvorstellung:

Dass lossen mer – annere Schbrich unn Gschichde vunn Häschde.

Autor: Hecktor Bernd

Illustration:

Christoph Seibel

 

Auch als Mundarts-CD

 

Zu kaufen bei:

  • Auto Hecktor
  • Kaufhaus Ritter
  • Schreibwaren und Post- agentur Münch
  • Schuhmuseum
  • Tourist- Info- Zentrum
  • Pedita Eisen-möbel
  • Musikschule Werner Mansmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pfälzische Burgen u. FeuerwaffenEine wissenschaftliche Fundgrube über Burganlagen unserer Heimat 1383 Seiten, Sonderpreis 29 € (bisher 49 €)

Autor: Dr. Eckhard Braun

 

Zu beziehen bei: Musikschule MansmannBahnhofstr. 31, Tel: 06392/ 1334 od. 2441

     
     
     
     
     

 

Eine ganz außergewöhnliche Sonderspende im Jubiläumsjahr Höhe von 10 000 Euro kam von einem Privatspender aus Bad Dürkheim mit Hauensteiner Wurzeln.

Hierzu schrieb DIE RHEINPFALZ:

 

10 000-Euro Spende für das Museum

Dr. Stephan Pieroth (58,Bad Dürkheim), der als Gast bei der festlichen Matinée anlässlich des 20jährigen Bestehens des Deutschen Schuhmuseuma am 4. September unter den rund 200 Festgästen weilte, überraschte dieser Tage in einem persönlichen Schreiben an Museumsleiter Schächter alle Museumsfreunde mit einer sehr erfreulichen Nachricht und der Ankündigung einer 10 000-Euro-Spende: „Erneut war ich sehr beeindruckt, und ich kann nur den Hut ziehen angesichts der enormen Leistung, die Sie und viele weitere Mitstreiter hier vollbracht haben“, schrieb Dr. Pieroth. der damals zusammen mit seiner Schwester Eva Pieroth (Limburgerhof) der Feier beiwohnte.

„Als Urenkel von Heinrich Bisson habe ich selbst noch von dem profitiert, was viele fleißige Menschen in der Blütezeit der Schuhindustrie unter sicher nicht einfachen Bedingungen erwirtschaftet haben“, zeigt sich der Urenkel eines der großen Hauensteiner Firmengründer dankbar, und in einem persönlichen Gespräch dieser Tage im Museum erinnert der Journalist Stephan Pieroth, der heute in leitender Funktion bei der RHEINPFALZ -Redaktion Frankenthal arbeitet, diesen Aspekt. Es sei ihm bei seinen bisherigen Besuchen im Hauensteiner Museum immer wieder deutlich geworden, wie sehr die didaktische Konzeption vor allem auch das Leben der vielen Tausend Menschen mehrerer Generationen beleuchtet und ihre heute kaum mehr nachvollziehbaren Lebensleistungen immer wieder würdigt und auch in der musealen Darstellung ins rechte Licht rücke. Die Spende ist gedacht für besondere museale und historische Ideen oder Anschaffungen, die normalerweise aus dem laufenden Etat nicht finanziert werden könnten, einigten sich Spender und Museumsleiter in diesem Gespräch. Stephan Pieroth gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass sich vielleicht auch noch andere Spender für die gleiche Förderungsintention finden mögen.

Stefan Pieroth ist als Urenkel der Hauensteiner Gründerväter in eine Familie hineingeboren worden, die schon kurz nach der Gründung der Hauensteiner Schuhindustrie im Jahre 1886 durch Carl-August und Anton Seibel die Tradition von 35 Hauensteiner Fabriken in der Blütezeit begründet hatte. Als Vollwaise hatte der aus Münchweiler am Klingbach („Mänischber“) stammende Urgroßvater Heinrich Bisson im Jahre 1909 einen Betrieb begründet, der in mehreren Produktionsstätten hunderte Mitarbeiter beschäftigte. Die reputierte Firma, die von seinen Söhnen Heinrich jr. und Walter sich mit Erfolg am deutschen Schuhmarkt über viele Jahrzehnte etablieren konnte, produzierte bis 1969. Heinrich Bisson war übrigens auch der erste Hauensteiner Unternehmer nach dem Zweiten Weltkrieg, der in der Expansionszeit in der Nachbarstadt Dahn einen großen Betrieb außerhalb von Hauenstein errichtete. Stephan Pieroth ist in Dahn aufgewachsen, machte am Dahner Gymnasium sein Abitur, bevor er u.a. Geschichte studierte und in dieser Disziplin auch promoviert wurde. „Als Schüler der OWG habe ich als Redakteur der damals bekannten Schülerzeitung ‚Ceterum censeo‘ auch die Liebe zum Journalismus erkannt“, schmunzelt der sympathische RHEINPFALZ - Zeitungsmann.

Im Gespräch mit Stephan Pieroth wurde aber auch deutlich, dass er im doppelten Sinn Urenkel der ersten Gründerväter-Generation ist. Er kommt nämlich großmütterlicherseits aus der Unternehmerfamilie Bisson, von Seiten des Großvaters Alois Schwarzmüller stammt er vom Urgroßvater Johann Schwarzmüller ab, der bereits in der ersten Gründerzeit 1893 eine der allerersten Schuhfabriken (Burgstraße) begründet hatte. Seine Söhne Alois und Johannes Schwarzmüller führten bis 1957 dieses unter der Marke „Durato“ bekannte Unternehmen weiter, das jahrzehntelang zu den großen Hauensteiner Arbeitgebern zählte. Auch hier setzte die zweite Generation kurz nach der Währungsreform in der Expansionszeit ein Zeichen und baute in der heutigen Pirmasenser Straße den ersten modernen Nachkriegsbetrieb, der später als „Der Kleine Muck“ bekannt wurde und heute die bekannte „Gläserne Schuhfabrik“ beherbergt.